Es gibt wieder Platz im Kopf!!

Die Projekte nehmen tatsächlich ein Ende! Hätte ich ja nicht für möglich gehalten :D Dafür gibt es wieder Platz für neue Ideen, thihi…Allerdings muss ich mich noch zügeln. Erstmal das wichtigste und schönste im ganzen Leben überstehen, dann kann es weitergehen. Denn dann wird erstmal das Leben komplett auf den Kopf gestellt.

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4 am – Sleepless

Was für eine Nacht. Nämlich gar keine.
Drei Stunden, wenns hoch kommt, habe ich geschlafen. Und dabei ist das Baby noch nicht mal da. Ich wollte mich schon um diese Uhrzeit vor den Mac setzen, doch da kam mir mein Herr zuvor und schickte mich ganz lieb wieder ins Bett.
Der gestrige Tag war wohl zu viel für mich. Eigentlich bin ich Meisterin in Sachen Gedanken abschalten, wenn ich schlafen möchte. Ich kann das wirklich. Sich zwingen mal an nichts zu denken. Dann kommt der Schlaf von allein. Aber diesmal ging gar nichts. Immer wieder kamen die Gedanken zurück.

Gedanken, Projekte, Ideen, Pläne… = Kopfschmerzen. Och nö.
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Marathon-Osteressen

Ich guck auf die Uhr…6:38…Zeit zum Aufstehen.
Ab ins Bad, frisch machen, kurz in die Küche…ein Blick auf die Uhr….

Hä? Wie erst 6 Uhr?……….Warte mal……

Und dann erst dämmert’s mir. Eine Stunde nachgestellt. Natürlich. Ich war noch voll im Halbschlaf. Das ist mir noch nie passiert. Naja…hätte ich  mal ein paar Nachrichten geschaut, ne. Stattdessen machten der Herr und ich ein Mockingjay Marathon und vergaßen völlig die Zeitumstellung. Er wird sich nachher auch wundern *lach* Noch schläft er.

Heute geht es weiter mit Ostern. Backorgien gehen ebenfalls weiter :) Ich freu mich. Heute Abend sind wir eingeladen und morgen zum Mittag. Zwischendrin darf ich für eine Freundin morgen noch einen Kuchen backen. Meine erste Auftragsarbeit, sozusagen :D Und für heute Abend darf ich auch den Nachtisch machen.

Ein Brunch gab es leider dieses Jahr nicht zu Ostern. Ich hätte gerne eines veranstaltet, aber im momentanen Zustand wäre das für mich wohl eher hinderlich und zu stressig. Trotzdem habe ich ein Rezept für euch mitgebracht, was für solch einen Brunch – sei es Osterbrunch, Weihnachtsbrunch, Geburtstagsbrunch oder Einfach-nur-so-Brunch – perfekt ist.
Es geht schnell, muss in keinster Weise irgendwie auf- oder untergehen und man hat eigentlich alle Zutaten immer im Haus – zumindest leidenschaftliche Bäckerinnen wie wir es sind ;)
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Schokoladen-Scones

Zutaten für ca. 6-9 Stück
75 g Butter
250 g Mehl
1/2 Tütchen Backpulver
1 EL Zucker
60 g Schokotröpfchen
150 ml Milch

So geht’s
1. Backofen auf 220 °C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben.
3. Butter in kleinen Stückchen zum Mehl geben und zu krümeln verarbeiten.
4. Zucker und Schokotröpfchen zufügen und vermengen.
5. Nach und nach so viel Milch zugießen, dass ein weicher Teig entsteht (es sollte noch ein bisschen Milch übrig bleiben). Bei Scones darf der Teig aber nie zu lange geknetet werden!!
6. Kleine Knödel formen, muss nicht schön aussehen. Je nach dem, wie groß ihr sie haben möchtet, könnt ihr selbst entscheiden, wie groß sie werden.
7. Scones auf das Backbleck legen und genügend Abstand lassen.
8. Teigknödel mit restlicher Milch einpinseln und im Ofen ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.
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In Neuseeland haben wir viele Scones gegessen. Es gibt sooo viele Varianten. Ich bin der totale Fan davon geworden. Klassisch isst man diese mit Butter und Himbeer-/Erdbeermarmelade.
Das fehlt uns ja schon sehr. Die ganzen wunderbar versteckten Cafés in Neuseeland. Vor allem die, die in einem Industriegebiet sitzen und so unscheinbar sind. Das sind meistens die schönsten Cafés. Und was die an Frühstück anbieten…ein absolute Schlaraffenland. Ich glaube ich sollte so langsam etwas frühstücken…

Diese Scones schmecken übrigens richtig lecker mit Nutella ;)
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Ich wünsche euch hiermit FROHE OSTERN! :)
Lasst es euch gut gehen und genießt die freien Tage.

Eure Brezel

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Etwas Süßes gegen das Jammern

Mich hat’s voll erwischt. Normalerweise bin ich nicht so anfällig. Ich schieb das mal auf den unterbewussten Stress, den wir uns grad alle machen, mit den Renovierungsarbeiten und sonstigen kleinen Problemchen. Dazu fällt mir auch noch alles runter. 20 Mal am Tag darf ich mich bücken um etwas aufzuheben. Wie kann das sein? So grobmotorisch war ich noch nie. Was stellen die Hormone da mit einem an?? Unglaublich.

Jaaa, ich bin am jammern. Und zwar volle Kanone. Die Erkältung macht es nicht besser, außer dass ich noch weniger im Haushalt mache als sonst. Bekanntlich soll das ja gut sein. Nicht für mich, wenn man weder sitzen noch liegen kann. Da ist das beste aufstehen und rumlaufen.

Trotzdem hab ich was Süßes mitgebracht. Zum Jammern braucht man was Süßes, auch wenn man nix mehr schmecken kann.
Ich habe kürzlich so ein riesen Packen von Pink Ladies gekauft. Ich liebe diese Äpfel. Sie sind immer knackig und haben so einen tollen Geschmack. Sie sind nicht zuuuu süß wie andere Sorten, aber auch nicht sauer. Außerdem kommen sie aus Neuseeland und in diesem Sinne unterstütze ich das Land, dass unser Leben und unsere Einstellung vollkommen umgekrempelt hat.

Und wie es dann auch immer so schön heißt: An apple a day, keeps the doctor away.

Das hat dann leider nicht ganz so funktioniert und daher musste ich etwas mit den restlichen Äpfeln anstellen. Die Idee kam schnell, nur das richtige Rezept sollte noch gefunden werden.
Ich wollte nämlich seit langem mal solche Apfelrosen herstellen. Aber nicht so’n langweiliges Gebäck mit Blätterteig, sondern richtige Küchlein mit leckerer Füllung.
Fündig wurde ich dann hier. Sie hat eine super Erklärung wie man diese Rosen herstellt. Es ist ein riiiiiesen Aufwand, aber wenn man es dann mal macht, ist die Vorgehensweise echt simpel.
Das nächste Mal werde ich allerdings Äpfel verwenden, die richtig schön rot sind.
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Rosige Apfelküchlein

Zutaten für ca. 12-16 Stk.

Mürbeteig:
250 g Mehl
125 g kalte Butter
75 g Zucker
Zitronenschale einer halben Zitrone
1 Ei, verquirlt

Füllung:
3 Äpfel
100 g Zucker
125-250 g Mascarpone (Ich benutze meistens das ganze Päckle, da der Rest immer im Kühlschrank versauert…)
1/2 Bio-Zitrone
1 Ei
2 Eigelb
1-2 EL Maisstärke

Dekoration:
8 rote Äpfel
1 l Apfelsaft
500 g Zucker
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So geht’s
1. Für den Mürbeteig Mehl, Zucker und Abrieb der Zitrone mischen. Kalte Butter einarbeiten, bis Krümel entstehen.
2. Verquirlte Eier nach und nach zum Mehl-Butter-Gemisch hinzufügen, bis eine homogene Masse entsteht.
3. Den Teig flach drücken und in Folie gewickelt mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
4. Nun die 8 Äpfel waschen, halbieren, mit einem Messer oder Kugelausstecher das Kerngehäuse, sowie Stil und Strunk entfernen.
5. Apfelhälften in dünne Scheiben schneiden. Mindestens 12 Scheiben pro Hälfte. Die Scheiben sofort in eine Schüssel mit Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.
6. In einem Topf Apfelsaft und Zucker aufkochen.
7. Apfelscheiben aus dem Zitronenwasser nehmen und nach und nach wenige Minuten im Apfelsirup köcheln lassen. Die Scheiben sollten biegsam sein, aber nicht zerfallen. Das Apfelfleisch bekommt eine leicht durchsichtige Textur. Scheiben herausnehmen und abtropfen.
8. Während die Scheiben abkühlen, die Füllung beginnen. Zucker, das Ei und die Eigelb, sowie 1 EL Zitronensaft und den Abrieb der halben Zitrone verrühren. Mascarpone kurz unterrühren.
9. Äpfel schälen, fein reiben und Saft ausdrücken. Dann unter die Mascarponecreme heben. Maisstärke unterrühren.
10. Die Apfelscheiben nun auf einem Backpapier von links beginnend überlappend Reihen zu je 12 Scheiben auslegen.
11. Ein Muffinblech fetten. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
12. Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 3mm dick ausrollen. Mit einer Tasse oder Glas Kreise ausstechen und die Mulden der Muffinform damit auskleiden.
13. Mit einer Gabel den Boden des Teiges gut einstechen.
14. Füllung in den Teig einfüllen.
15. Apfel-Reihen von links her aufrollen, dabei gut festhalten und vorsichtig mit der Schale nach oben in die Füllung setzen.
16. Apfelrosen im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen. Bei der Hälfte der Zeit evtl. die Muffinform einmal herumdrehen und weiter backen.
17. Wer mag und den restlichen Sirup noch nicht ausgeschüttet hat, kann diesen noch über die erkalteten Rosen pinseln.
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Vielleicht traut sich ja jemand an diesen Aufwand ran. :) Mega lecker sind sie ja und ein voller Erfolg, wenn man sie irgendwohin mitbringt.

Nach dieser Süßigkeit bleibt keine Zeit mehr zum Jammern :D

Einen wunderbar sonnigen Sonntag euch noch.
Eure Brezel

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Wochenplan, Resteverwertung und Regeln

Was machste zum Essen, wenn du in 3 Stunden zum Yoga gehen willst, aber mind. 2 Stunden vorher nichts essen solltest?
Der Wochenplan sagt: „Kürbissuppe“. Hm…und was haste da? – Kürbis = okay…aber da sind ja noch Pastinaken übrig. Kriegen wir die auch noch rein?

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Ein bisschen Recherche im Internet musste schon sein und prompt habe ich ein tolles Rezept gefunden…ein bisschen abgewandelt, weil man eben doch nicht alles da hat und schon hat man eine tolle Gemüsesuppe.
Es ist so herrlich einfach alles zusammen zu schmeißen, zu pürieren und fertig ist das ganze Süppchen.
Passiert allerdings doch recht selten – dabei kann man die Suppen auch noch so wunderbar einfrieren (wenn man genügend Platz im Gefrierfach hätte…und die dazugehörigen Tupperdosen) <- Hach, es könnte alles so einfach sein. Ich glaube, ich mach mir zu viele Gedanken. Und ich drifte ab…

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Kürbis-Pastinaken-Süppchen

Zutaten
1 kleiner Hokkaido
4 Pastinaken
1 Knoblauchzehe
kleines Stück Ingwer
3/4 l Brühe
1 Dose Kokosmilch
1 EL Olivenöl
Gewürze (Kurkuma, Curry, getrockneter Thymian)
Salz und Pfeffer

So geht’s
1. Kürbis waschen, schneiden, Fasern herauskratzen und in Würfel schneiden. Schale kann beim Hokkaido bekanntlich mitgegessen werden. Pastinaken ebenfalls waschen, schälen und klein schneiden. Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel schneiden.
2. Öl im Topf erhitzen und das ganze Gemüse ein paar Minuten anbraten.
3. Mit der Brühe ablöschen und ca. 20-30 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen.
4. Gemüse pürieren und mit Gewürzen, Salz und Pfeffer abschmecken. Hinzu kommt noch die Kokosmilch. Alles nochmal kurz aufwärmen und abschmecken. Wem das ganze zu dick ist, kann gegebenenfalls noch etwas Brühe hinzugeben.

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Diese Gedanken gehören aber so langsam in unser Leben dazu. Seit ich viel zu Hause bin, muss ich mir oft nen Plan machen, wie das Essens- und Einkaufstechnisch unter der Woche klappen soll. Als ich noch arbeitete, habe ich nicht viel gebraucht. Man ging oft Essen oder zum Supermarkt oder Bäcker neben an. Abends, wenn man um halb 8 Heim kam, will man nicht mehr großartig kochen.

Das hat sich seit diesem Jahr geändert. Ein- bis maximal zweimal in der Woche gehe ich einkaufen. Einmal richtig groß und der Rest evtl. fürs Wochenende, wenn man wieder etwas Frisches braucht.
Ich setz mich meistens Montags hin und mach meinen Plan. Recherchiere im Internet und in vorhandenen Magazinen nach Rezepten und kaufe dann danach ein.

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Reste kommen häufig vor, weil man will so wenig wie möglich wegschmeißen und wie bereits erwähnt, hat unser Tiefkühler gerade mal 2 Fächer. Und es kann dann natürlich wie bei der Suppe vorkommen, dass du doch mehr Pastinaken als geplant übrig hast.

Die ganze Inspiration zum Wochenplan lieferte mir natürlich auch jemand aus den Bloggerkreisen: Anna im Backwahn. Letztes Jahr hatte sie eine ganz tolle Meal-Prep-Week gepostet. Ich war davon so angetan, dass mir das bis heute im Kopf geblieben ist.
Ich mein…eigentlich ist es ja das normalste in einer Familie. Einmal einkaufen und dann hat man alles für die Woche. Meine Mutter macht es ja nicht anders. Bis ich die nötige Routine allerdings habe, benötige ich einfach noch die Zeit, mir einen Plan zu machen und auch aufzuschreiben und mich auch daran zu halten. Eigentlich ganz einfach…es braucht halt Zeit…vielleicht auch dein ganzes Leben lang :D

  1. Regeln aufstellen
  2. sich daran zu halten
  3. zur Routine werden lassen
  4. Regeln brechen.

Seit diesem Jahr funktioniert das einwandfrei. Mitte des Jahres kommen wahrscheinlich ein paar Stolpersteine und ich muss mich wieder neu reinfinden…aber mal schauen, was das Jahr noch so her gibt :)

In diesem Sinne, wünsche ich euch einen schönen Abend.
Eure Brezel

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