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Der Frühling hat endlich Einzug gefunden…

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…und ich bin jetzt mehr als nur eine reife Kugel.
Der Herr hat sich nun Urlaub genommen, weil er sich im Büro einfach auch nicht mehr konzentrieren kann. Da haben wir den gestrigen Tag genutzt um ein bisschen in die Natur rauszugehen und die Zeit mit Spazieren ein wenig zu verkürzen.
Es tut gut, endlich wieder frische Luft zu atmen, in der Natur herumzuschlendern und jede einzelne neue Knospe zu begutachten. Das hatte uns in Neuseeland schon gefehlt…so ein Frühling. Jedes Jahr hat es seinen neuen und einzigartigen Charme. Die Abwechslung der Jahreszeiten…so wird es nie langweilig. Der Frühling und Sommer könnte meiner Meinung nach nur noch etwas länger andauern, als nur diese paar Monate. Aber man möchte sich ja nicht beschweren :D
W E I T E R L E S E N

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Mit einem Haps, sind die im Mund

Ich hab da mal vor einiger Zeit Chiasamen gekauft. Seitdem stehen die bei mir im Vorratsschrank und ich weiß nie, was mit denen anfangen, da ich mich an den Chiapudding noch nicht heran gewagt habe.
Ab und an fliegt mir aber dann ein interessantes Rezept vorbei, sodass ich diese Samen verwenden kann. Aber halt immer nur ein paar Gramm. Das verhält sich wie mit Mohn. Wenn du nicht alles brauchst, steht’s erstmal da. Vielleicht habt ihr ja für mich noch ein paar interessante Rezpete, mit denen ich die Chiasamen so langsam aufbrauchen könnte, außer eben diesen Pudding ;) Wobei sie sich ja auch fast ewig im Vorratsschrank halten…aber man wills ja nicht ewig aufbewahren. Jetzt kommt ja auch die tolle Früchtesaison. Da möchte man ja lieber damit backen und kochen, als mit den Samen, die für mich eher in die kalte Jahreszeit passen. Aber wer weiß. Erdbeer- und Chisasamen-Kombination…hmmmm…

Ein paar Fotos hab ich ja noch mit meinem damals noch funktionierenden Objektiv einfangen können, daher gibts wieder Foodphotography. Aber da ich nun auf dem illustrativen Trip bin, gibt’s ebenfalls eine bunte Variante.

W E I T E R L E S E N

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Es gibt wieder Platz im Kopf!!

Die Projekte nehmen tatsächlich ein Ende! Hätte ich ja nicht für möglich gehalten :D Dafür gibt es wieder Platz für neue Ideen, thihi…Allerdings muss ich mich noch zügeln. Erstmal das wichtigste und schönste im ganzen Leben überstehen, dann kann es weitergehen. Denn dann wird erstmal das Leben komplett auf den Kopf gestellt.

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Marathon-Osteressen

Ich guck auf die Uhr…6:38…Zeit zum Aufstehen.
Ab ins Bad, frisch machen, kurz in die Küche…ein Blick auf die Uhr….

Hä? Wie erst 6 Uhr?……….Warte mal……

Und dann erst dämmert’s mir. Eine Stunde nachgestellt. Natürlich. Ich war noch voll im Halbschlaf. Das ist mir noch nie passiert. Naja…hätte ich  mal ein paar Nachrichten geschaut, ne. Stattdessen machten der Herr und ich ein Mockingjay Marathon und vergaßen völlig die Zeitumstellung. Er wird sich nachher auch wundern *lach* Noch schläft er.

Heute geht es weiter mit Ostern. Backorgien gehen ebenfalls weiter :) Ich freu mich. Heute Abend sind wir eingeladen und morgen zum Mittag. Zwischendrin darf ich für eine Freundin morgen noch einen Kuchen backen. Meine erste Auftragsarbeit, sozusagen :D Und für heute Abend darf ich auch den Nachtisch machen.

Ein Brunch gab es leider dieses Jahr nicht zu Ostern. Ich hätte gerne eines veranstaltet, aber im momentanen Zustand wäre das für mich wohl eher hinderlich und zu stressig. Trotzdem habe ich ein Rezept für euch mitgebracht, was für solch einen Brunch – sei es Osterbrunch, Weihnachtsbrunch, Geburtstagsbrunch oder Einfach-nur-so-Brunch – perfekt ist.
Es geht schnell, muss in keinster Weise irgendwie auf- oder untergehen und man hat eigentlich alle Zutaten immer im Haus – zumindest leidenschaftliche Bäckerinnen wie wir es sind ;)
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Schokoladen-Scones

Zutaten für ca. 6-9 Stück
75 g Butter
250 g Mehl
1/2 Tütchen Backpulver
1 EL Zucker
60 g Schokotröpfchen
150 ml Milch

So geht’s
1. Backofen auf 220 °C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben.
3. Butter in kleinen Stückchen zum Mehl geben und zu krümeln verarbeiten.
4. Zucker und Schokotröpfchen zufügen und vermengen.
5. Nach und nach so viel Milch zugießen, dass ein weicher Teig entsteht (es sollte noch ein bisschen Milch übrig bleiben). Bei Scones darf der Teig aber nie zu lange geknetet werden!!
6. Kleine Knödel formen, muss nicht schön aussehen. Je nach dem, wie groß ihr sie haben möchtet, könnt ihr selbst entscheiden, wie groß sie werden.
7. Scones auf das Backbleck legen und genügend Abstand lassen.
8. Teigknödel mit restlicher Milch einpinseln und im Ofen ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.
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In Neuseeland haben wir viele Scones gegessen. Es gibt sooo viele Varianten. Ich bin der totale Fan davon geworden. Klassisch isst man diese mit Butter und Himbeer-/Erdbeermarmelade.
Das fehlt uns ja schon sehr. Die ganzen wunderbar versteckten Cafés in Neuseeland. Vor allem die, die in einem Industriegebiet sitzen und so unscheinbar sind. Das sind meistens die schönsten Cafés. Und was die an Frühstück anbieten…ein absolute Schlaraffenland. Ich glaube ich sollte so langsam etwas frühstücken…

Diese Scones schmecken übrigens richtig lecker mit Nutella ;)
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Ich wünsche euch hiermit FROHE OSTERN! :)
Lasst es euch gut gehen und genießt die freien Tage.

Eure Brezel

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Etwas Süßes gegen das Jammern

Mich hat’s voll erwischt. Normalerweise bin ich nicht so anfällig. Ich schieb das mal auf den unterbewussten Stress, den wir uns grad alle machen, mit den Renovierungsarbeiten und sonstigen kleinen Problemchen. Dazu fällt mir auch noch alles runter. 20 Mal am Tag darf ich mich bücken um etwas aufzuheben. Wie kann das sein? So grobmotorisch war ich noch nie. Was stellen die Hormone da mit einem an?? Unglaublich.

Jaaa, ich bin am jammern. Und zwar volle Kanone. Die Erkältung macht es nicht besser, außer dass ich noch weniger im Haushalt mache als sonst. Bekanntlich soll das ja gut sein. Nicht für mich, wenn man weder sitzen noch liegen kann. Da ist das beste aufstehen und rumlaufen.

Trotzdem hab ich was Süßes mitgebracht. Zum Jammern braucht man was Süßes, auch wenn man nix mehr schmecken kann.
Ich habe kürzlich so ein riesen Packen von Pink Ladies gekauft. Ich liebe diese Äpfel. Sie sind immer knackig und haben so einen tollen Geschmack. Sie sind nicht zuuuu süß wie andere Sorten, aber auch nicht sauer. Außerdem kommen sie aus Neuseeland und in diesem Sinne unterstütze ich das Land, dass unser Leben und unsere Einstellung vollkommen umgekrempelt hat.

Und wie es dann auch immer so schön heißt: An apple a day, keeps the doctor away.

Das hat dann leider nicht ganz so funktioniert und daher musste ich etwas mit den restlichen Äpfeln anstellen. Die Idee kam schnell, nur das richtige Rezept sollte noch gefunden werden.
Ich wollte nämlich seit langem mal solche Apfelrosen herstellen. Aber nicht so’n langweiliges Gebäck mit Blätterteig, sondern richtige Küchlein mit leckerer Füllung.
Fündig wurde ich dann hier. Sie hat eine super Erklärung wie man diese Rosen herstellt. Es ist ein riiiiiesen Aufwand, aber wenn man es dann mal macht, ist die Vorgehensweise echt simpel.
Das nächste Mal werde ich allerdings Äpfel verwenden, die richtig schön rot sind.
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Rosige Apfelküchlein

Zutaten für ca. 12-16 Stk.

Mürbeteig:
250 g Mehl
125 g kalte Butter
75 g Zucker
Zitronenschale einer halben Zitrone
1 Ei, verquirlt

Füllung:
3 Äpfel
100 g Zucker
125-250 g Mascarpone (Ich benutze meistens das ganze Päckle, da der Rest immer im Kühlschrank versauert…)
1/2 Bio-Zitrone
1 Ei
2 Eigelb
1-2 EL Maisstärke

Dekoration:
8 rote Äpfel
1 l Apfelsaft
500 g Zucker
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So geht’s
1. Für den Mürbeteig Mehl, Zucker und Abrieb der Zitrone mischen. Kalte Butter einarbeiten, bis Krümel entstehen.
2. Verquirlte Eier nach und nach zum Mehl-Butter-Gemisch hinzufügen, bis eine homogene Masse entsteht.
3. Den Teig flach drücken und in Folie gewickelt mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
4. Nun die 8 Äpfel waschen, halbieren, mit einem Messer oder Kugelausstecher das Kerngehäuse, sowie Stil und Strunk entfernen.
5. Apfelhälften in dünne Scheiben schneiden. Mindestens 12 Scheiben pro Hälfte. Die Scheiben sofort in eine Schüssel mit Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.
6. In einem Topf Apfelsaft und Zucker aufkochen.
7. Apfelscheiben aus dem Zitronenwasser nehmen und nach und nach wenige Minuten im Apfelsirup köcheln lassen. Die Scheiben sollten biegsam sein, aber nicht zerfallen. Das Apfelfleisch bekommt eine leicht durchsichtige Textur. Scheiben herausnehmen und abtropfen.
8. Während die Scheiben abkühlen, die Füllung beginnen. Zucker, das Ei und die Eigelb, sowie 1 EL Zitronensaft und den Abrieb der halben Zitrone verrühren. Mascarpone kurz unterrühren.
9. Äpfel schälen, fein reiben und Saft ausdrücken. Dann unter die Mascarponecreme heben. Maisstärke unterrühren.
10. Die Apfelscheiben nun auf einem Backpapier von links beginnend überlappend Reihen zu je 12 Scheiben auslegen.
11. Ein Muffinblech fetten. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
12. Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 3mm dick ausrollen. Mit einer Tasse oder Glas Kreise ausstechen und die Mulden der Muffinform damit auskleiden.
13. Mit einer Gabel den Boden des Teiges gut einstechen.
14. Füllung in den Teig einfüllen.
15. Apfel-Reihen von links her aufrollen, dabei gut festhalten und vorsichtig mit der Schale nach oben in die Füllung setzen.
16. Apfelrosen im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen. Bei der Hälfte der Zeit evtl. die Muffinform einmal herumdrehen und weiter backen.
17. Wer mag und den restlichen Sirup noch nicht ausgeschüttet hat, kann diesen noch über die erkalteten Rosen pinseln.
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Vielleicht traut sich ja jemand an diesen Aufwand ran. :) Mega lecker sind sie ja und ein voller Erfolg, wenn man sie irgendwohin mitbringt.

Nach dieser Süßigkeit bleibt keine Zeit mehr zum Jammern :D

Einen wunderbar sonnigen Sonntag euch noch.
Eure Brezel

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