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Ich liebe das Handwerken, besonders wenn man es eigentlich nicht sollte :D

Projekt Küche ist endlich fertig gestellt. Hach, ein tolles Gefühl wieder etwas selbst fertig gestellt zu haben.

Nachdem die Folie auf den Türen bereits an einigen Stellen abblätterte war für mich klar, da muss was gemacht werden. Das sieht ja unmöglich aus.
Die Küche war bereits in der Wohnung drin und wurde von unseren Vorgängern wohl selbst geplant und angepasst. An sich ist sie ja sehr schön, aber diese „Holzfolienoptik“ ist halt einfach 90er. Zudem kommt noch hinzu, dass unsere Vorgänger sehr groß waren. Die Küche ist für mich, da ich unter 1,60m groß bin, trotzallem noch viel zu hoch. Daran kann ich aber leider noch nichts ändern. Zu große Aufwände lohnen sich momemtan nicht. Aber da man mit ein bisschen Farbe der ganzen Küche einen anderen Touch verleihen kann, machte ich mich zumindest daran ans Werk.

Vorher
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W E I T E R L E S E N

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4 am – Sleepless

Was für eine Nacht. Nämlich gar keine.
Drei Stunden, wenns hoch kommt, habe ich geschlafen. Und dabei ist das Baby noch nicht mal da. Ich wollte mich schon um diese Uhrzeit vor den Mac setzen, doch da kam mir mein Herr zuvor und schickte mich ganz lieb wieder ins Bett.
Der gestrige Tag war wohl zu viel für mich. Eigentlich bin ich Meisterin in Sachen Gedanken abschalten, wenn ich schlafen möchte. Ich kann das wirklich. Sich zwingen mal an nichts zu denken. Dann kommt der Schlaf von allein. Aber diesmal ging gar nichts. Immer wieder kamen die Gedanken zurück.

Gedanken, Projekte, Ideen, Pläne… = Kopfschmerzen. Och nö.
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Fehlgeschlagene Projekte – erstmal ein Brownie…

Ich hatte es erst von den Projekten, gell?
Joah, da kaufste dir extra starke kleine Magnete und möchtest gerne neue Gewürzgläschen an einen bestimmten Ort pinnen, weil das Gewürzregal aus allen Nähten platzt.
Zu dumm, dass du nicht daran gedacht hast, dass das Glas an sich einfach viel zu schwer ist und selbst die „extra starken“ Magnete nichts helfen. Die Erfahrung musst du halt auch machen, damit sich wieder neue Ideen entwickeln können. Und so kann man im Kopf auch aufräumen :D

Unser großes Projekt wird hoffentlich die Woche fast fertig werden. Da unser Wohnzimmer einen recht blöden Schnitt hat (weil die offene Küche so blöd zum Wohnzimmer aufgeht), haben wir in den letzten Jahren, seit wir hier drin wohnen, so langsam bemerkt, was uns eigentlich stört und was wir ändern wollen (oder ich ändern will :D). Ess- und Wohnbereich müssen irgendwie sinnvoll kombiniert werden, dass man genügend Platz drum herum hat.
So…und da wir keine große Wohngruppe besitzen und eh nur zu zweit auf unserer Couch sitzen (wenn wir denn mal darauf sitzen), jedoch sehr gerne Freunde zum Essen um uns rum haben und einladen, dachte ich mir: Okay, der Wohnbereich kann eigentlich etwas kleiner ausfallen, während der Essbereich größer sein darf. Diese Idee kam mir aber erst nach ca. 1 Jahr recherchieren und überlegen, Skizzen zeichnen und verwerfen.
Als die Idee dann langsam Form annahm, fing ich an, ein Trennregal zu entwerfen. Dies dient dazu den Wohnbereich etwas abzutrennen (natürlich…), allerdings auch einen Durchgang zum Schlafzimmer anzudeuten. Man sollte von beiden Seiten ans Regal ran können und es soll Stauraum anbieten. Außerdem soll es über das TV-Möbelstück gebaut werden, sodass der Kabelsalat hinter dem Fernseher verdeckt wird (da der Fernseher nun mitten im Raum steht)
Solch ein Regal findest du niemals im Möbelhaus. Und das Geld für einen Schreiner ist auch nicht vorhanden. Also selbst Hand anlegen. Und da mein Papa und ich sehr gerne konstruieren, habe ich kurzerhand eine maßstabsgetreue Skizze angefertigt. Nachdem ich sie ihm zeigte war er Feuer und Flamme, es mit mir zu bauen (dabei hat er ja selbst genug Projekte zu Hause *lach*
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Wer bei mir auf Instagram ein wenig rum schaut, bekommt das ab und an mal mit.
Holz gekauft, zuschneiden lassen, Jede Menge Fehler bei der Bemessung gehabt, nachkorrigiert, gebohrt, zusammengesteckt, gestrichen, geschliffen und nochmals gestrichen und nun kommt der letzte Part: das finale Zusammenbauen und Leimen.

Aber bevor wir das nun in Angriff nehmen, gibts erstmal nen leckeren Knuschber-Brownie:

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Kerniger Brownie

Zutaten

150 g Zartbitterschokolade
200 g Butter
2 Eier
80 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker
90 g Mehl
40 g Sonnenblumenkerne
1 EL Leinsamen
40 g kernige Haferflocken
30 g Schoko-Tropfen
2 EL Honig

So geht’s

1. Schokolade in Stücke brechen oder hacken und mit der Butter bei kleiner Hitze im Topf schmelzen.
2. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze/160 Grad Umluft vorheizen. Backform 20 x 20 cm oder Springform ∅ 22 cm fetten
3. Eier mit Zucker schaumig schlagen. Schokoladenbutter in die Eimasse rühren. Mehl zügig unterheben.
4. Teig in die Form geben und glatt streichen.
5. Sonnenblumenkerne (oder auch andere Kerne/Nüsse, was ihr halt da habt :) ), Leinsamen, Haferflocken und Schoko-Tropfen mischen. Honig unterrühren.
6. Mischung auf dem Schokoladenteig verteilen.
7. Brownie für ca. 30 Minuten backen.
8. Herausnehmen, abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden.

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Super saftig, super matschig und super lecker. Wie ein Brownie halt sein muss. Und nach so einer tollen Zwischenmahlzeit kann’s gleich wieder an die Arbeit gehen. Wie immer halt, gell? :D
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Ich wünsche einen wunderbaren Sonntag. Ich werde heute mal so richtig faul sein. Nachdem es zu meinen Eltern zum Mittagessen geht, lümmel ich mich unter meine Kuscheldecke und zieh mir weitere alte Folgen von Buffy rein. So. Und ihr so?

Eure Brezel

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Projekte über Projekte über Projekte und zwischendurch noch ein bisschen backen

Was macht Frau, wenn sie viel Zeit hat und einen Mann der 10 linke Daumen hat?
Selbst Hand anlegen.

Es ist angeboren. Ehrlich! Ich bemerke das von Tag zu Tag mehr, wie ich meinem Vater ähnele. Ich beginne ein Projekt. Das mach ich dann für eine gewisse oder kurze Zeit und schwups…geht mir ein neues Licht auf und ich hab eine neue Idee die ich am liebsten auch so schnell wie möglich umsetzen möchte. Das vorherige Projekt ist somit fast vergessen. So geht das, bis ich meine angefangenen Projekte nicht mehr überblicken kann…Und ich hab doch nicht mehr so viel Zeit!! Irgendwie verfliegt sie dann doch so schnell wenn man sie mal hat.
Doch unter Druck kann man bekanntlich am besten arbeiten. Daher hat es auch etwas Gutes, dass nicht mehr so viel Zeit da ist.
Es wird nur so langsam echt eng…

Zur Stärkung zwischen all den Projekten habe ich hier auch eine Kleinigkeit.
Wenn ihr mal zu viel feine Haferflocken oder Porridge übrig und gerade keine Lust auf süßen Haferbrei habt, habe ich hier eine leckere Alternative:
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Tomaten-Oliven-Riegel

Zutaten

200 g feine Haferflocken/Porridge
120 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
450 ml Wasser
30-50 g getrocknete Tomaten (oder auch in Öl eingelegte)
30-50 g schwarze Oliven
1-2 EL italienische Kräuter (Oregano, Basilikum, Majoran, Thymian)
30 g geriebener Parmesan

So geht’s

1. Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Mittelgroße, ofenfeste, rechteckige oder quadratische Form mit Öl einfetten.
3. Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren und in die Form füllen.
4. 35 Minuten backen. Abkühlen lassen und in Riegel schneiden.
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Fertig zum genießen. Perfekt zum Brunch oder eben bei harter Arbeit zwischendurch ;)
Ihr könnt mit den Tomaten und Oliven gut variieren. Könnt auch weniger rein packen oder noch mehr, oder auch eingelegte Paprika oder Chilis passen gut dazu. Es sind keine Grenzen gesetzt und es ist im Teig genug Platz für weitere Zutaten. Probiert es aus!

Ich wünsche hiermit gutes Gelingen in euren Projekten und setze mich nun wieder an mein unfertiges Projekt ran: Nämlich endlich das zweite Fotobuch unserer Reise fertig stellen (das zweite von vier Büchern…*seufz*)

Eure Brezel

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Schnelle Snacks für spontane Grillsessions

Ich hab da mal was vorbereitet…ganz schnell :) Wenn ihr für ne spontane Grillfete noch etwas machen wollt.

Ihr braucht nur ein bissele Käse, ein paar Kräuter, Knoblauch und fertigen Pizzateig. Fertig ist das leckere Pizzabrot :D

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Schnelles Pizzabrot

Zutaten

Fertig-Pizzateig aus dem Kühlregal
1-2 EL geschmolzene Butter oder Olivenöl
1 Knoblauchzehe gehackt
100g geriebener Mozarella
25-50g geriebener Parmesan (je nach Bedarf)
getrocknete Kräuter
grobes Salz und Pfeffer

So geht’s

1. Pizzateig aufrollen
2. Geschmolzene Butter oder Olivenöl mit gehacktem Knoblauch vermischen und auf den Teig streichen
3. Käse und Kräuter darüber streuen sowie Salz und Pfeffer
4. Nach Pizzateig-Packung backen.

Fertig. Ganz schnell :) Und kommt mega gut an.
Am besten allerdings warm genießen. Schmeckt zwar auch kalt, aber dann wird der Teig etwas zäh…wie es bei ner Pizza halt der Fall ist.
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Das Rezept habe ich übrigens aus den Tiefen Pinterests entdeckt.

Kurz noch zum letzten Beitrag:
Da das Palettenregal doch ein wenig Anklang gefunden hat, hier eine schnelle Anleitung :D

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Ein wunderschönen Tag wünsche ich euch!

Eure Brezel

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