Schlagwort-Archive: Kuchen

Der Frühling hat endlich Einzug gefunden…

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…und ich bin jetzt mehr als nur eine reife Kugel.
Der Herr hat sich nun Urlaub genommen, weil er sich im Büro einfach auch nicht mehr konzentrieren kann. Da haben wir den gestrigen Tag genutzt um ein bisschen in die Natur rauszugehen und die Zeit mit Spazieren ein wenig zu verkürzen.
Es tut gut, endlich wieder frische Luft zu atmen, in der Natur herumzuschlendern und jede einzelne neue Knospe zu begutachten. Das hatte uns in Neuseeland schon gefehlt…so ein Frühling. Jedes Jahr hat es seinen neuen und einzigartigen Charme. Die Abwechslung der Jahreszeiten…so wird es nie langweilig. Der Frühling und Sommer könnte meiner Meinung nach nur noch etwas länger andauern, als nur diese paar Monate. Aber man möchte sich ja nicht beschweren :D
W E I T E R L E S E N

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Es gibt wieder Platz im Kopf!!

Die Projekte nehmen tatsächlich ein Ende! Hätte ich ja nicht für möglich gehalten :D Dafür gibt es wieder Platz für neue Ideen, thihi…Allerdings muss ich mich noch zügeln. Erstmal das wichtigste und schönste im ganzen Leben überstehen, dann kann es weitergehen. Denn dann wird erstmal das Leben komplett auf den Kopf gestellt.

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Ein bisschen Zeit muss sein…für Apfelkuchen!

Ich bin keine große Schreiberin.
Um ehrlich zu sein: Ich bin verdammt faul, was das Schreiben angeht.

Ich bin eine Macherin. Muss etwas tun um die Ergebnisse sofort sehen zu können. Wie das Backen. Oder das Handwerken. Und auch das Malen und Zeichnen.

Es hat sich viel getan. Letztes Jahr war einiges los. Unser Leben hat sich seit unserer Reise komplett verändert. Wir hatten viele tiefe Momente. Konnten diese jedoch recht zügig in den Griff bekommen. Doch eine ganz bestimmte Neuigkeit hat das letzte Jahr wieder in ein anderes Licht gerückt. Unser Leben wird sich dieses Jahr daher nochmals um 180 Grad drehen. Wir freuen uns darauf.

Ich backe weiterhin sehr viel. Ich zeichne auch sehr viel. Habe eine kleine Tätigkeit gefunden, in der ich meine künstlerische Freiheit endlich weitergeben kann. Es macht mir sehr Spaß und ich kann von zu Hause aus arbeiten.
Aber dadurch merke ich auch wieder, dass ich eine Macherin bin. Ich denke viel nach, muss aber meine Gedanken nicht mehr ordnen, sondern ordne, in dem ich meine Gedanken in die Tat umsetze. Mein Mann schüttelt oft schon wieder den Kopf, wenn ich mir wieder eine neue Idee in den Kopf gesetzt habe. Ich find’s witzig :D

Als Macherin schreibe ich weniger. Ich zeige aber sehr gerne. Mache gerne Fotos und lass hauptsächlich diese Bilder wirken. Kurze Momente werden dadurch oft auch sehr persönlich, zeigen Kleinigkeiten aus dem Leben, die man gerade macht. Jedoch sind sie auch wieder so kurz, dass es fast schon anonym werden kann. Das ist der Reiz, der mich gerade ein wenig ausmacht. Ich mag es.

Letztes Jahr hatte ich mal ein paar Fotos eines kleinen Kuchens gemacht.
Apfel-Streusel-Kuchen um genau zu sein, mit Quarkcreme. Allerdings weiß ich noch, dass ich zwei Rezepte zusammen geschmissen hatte und dadurch dieser Kuchen dann heraus kam. Das erste Rezept hab ich noch gefunden. Beim zweiten Rezept fehlt mir jegliche Erinnerung…

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Streusel-Apfel-Quark

Zutaten (für ein BLECH!!)

Mürbeteig:
375 g Mehl
1 TL Backpulver
175 g Butter
2 Eier

Quarkfüllung:
1 kg Quark Magerstufe
1 Päckchen Puddingpulver, Vanillegeschmack
1 Ei
200 g Zucker
ca. 4-6 Äpfel

Streusel:
200 g Mehl
150 g Butter
150 g Zucker

So geht’s

1. Ofen auf 180 °C, Ober-/Unterhitze vorheizen. Mürbeteig herstellen. Alle Zutaten miteinander verkneten, ausrollen und in die gefettete Form/Blech/Fettpfanne legen.
2. Alle Zutaten der Füllung verrühren und auf den Mürbeteig verteilen.
3. Äpfel schälen, vierteln und in Scheiben schneiden. Auf die Füllung fächerartig legen.
4. Streuselzutaten zusammen kneten und zu Streuseln verarbeiten. Auf die Äpfel verteilen.
5. Im vorgeheizten Ofen 50-60 Minuten backen.

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Achtet bitte darauf, dass es das Rezept für ein ganzes Blech ist! Wie gesagt, ich hatte zwei Rezepte zusammen geschmissen und kann mich leider ans zweite Rezept nicht mehr erinnern. Aber es ist ähnlich, nur auf eine kleine Größe angewendet.
Das Rezept für die Blechschnitten sind allerdings auch sehr sehr lecker! Mittlerweile mache ich den Mürbeteig aus Dinkelvollkornmehl und die Streusel aus Dinkelmehl. Dadurch bekommen die Schnitten noch einen extra nussigen Geschmack. Probiert es mal aus :)

Die liebsten Grüße
Eure Brezel

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Ohne Guss siehst du so viel besser aus!

Was macht man an einem verregneten Februar Tag, wenn man erkältet ist, auf der Couch liegt und die Gedanken einem durch den Kopf schwirren, sodass du nicht einmal schlafen kannst?

Man schreibt die Gedanken auf!

Lange waren mein Zukünftiger und ich auf der Suche nach einer geeigneten Hochzeitstorte. Mal hatten wir die Idee gar keine zu nehmen, dann waren es wieder Cupcakes, dann war es mal wieder gar keine, dann war es doch ne richtig Große aber dafür einfach und ohne großen Schnick-Schnack… usw. usw. Der Gedanke kam immer mal wieder kurz auf, wurde aber wieder nach hinten verschoben, weil anderes wichtiger war.
Was aber sicher ist, dass der Nachtisch bei unserer Hochzeit nur aus Torten/Kuchen/Süßes bestehen wird, das selbst gebacken von unserer Familie und Freunden kommt.
So…aber was ist nun mit einer Hochzeitstorte? Brauchen wir die denn eigentlich?
Da wir eigentlich eine traditionelle weiße Hochzeit planen, gehört solch eine Torte ja schon dazu, nicht? Man braucht ja etwas zum Anschneiden. Aber wir sind halt absolut kein Fan von Marzipan, Fondant oder Buttercreme. Daher war der erste Gedanke, ein ganz normaler flacher Erdbeerkuchen in Herzform oder so. <- Die Idee blieb allerdings net lang. Ich persönlich als Kuchenliebhaberin will nicht so etwas langweiliges zum Anschneiden haben!
Was macht man denn da? Wie gesagt…die nächsten Ideen führten zu Cupcakes und dergleichen…praktisch zum so essen, jedoch total aufwendig für so viel Gäste und dann will man doch auch von den anderen Kuchen kosten, oder nicht?
Also doch etwas Ganzes. Vielleicht mit einem Stockwerk?
Ich ging auf die Suche.
Und Pinterest wurde fündig!

Naked Cakes wie sich diese Torten nennen! Traumhaft!

Einen Termin für unsere erste Tortenbesprechung ist auch schon ausgemacht. Wir sind nun sehr gespannt darauf, ob sich da etwas machen lässt oder ob es sogar Alternativen gibt.

Ganz zu diesem Thema habe auch ich etwas vorbereitet:
Letztes Jahr im Sommer habe ich meiner Freundin zum Geburtstag ein kleines Törtchen geschenkt :) Zweistöckig. Und mit einem bestimmten Guss kann man auch mich verführen: Schokolade!!

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Das ist sozusagen mein erster Marmorkuchen…mit geringem Erfolg was das marmorierte Muster  angeht *lach*
Aber er war wohl sehr lecker, wie meine Freundin bestätigte.

Mini Marmor

Zutaten für ein Törtchen

Zu aller erst benötigt ihr eine 18er Springform, einen „großen“ (9cm Ø) und einen „kleinen“ (6cm Ø) Kuchenring.

Für den Teig:
100g Butter
80g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 kleine Eier
80 g Mehl
1/2 gestr. TL Backpulver
2 EL Kakao
2 EL Milch

Guss:
50g Zartbitterkuvertüre
100g Sahne
1/2 Pck. Vanillezucker

So geht’s
1. Backofen auf 180°C vorheizen.
2. Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
3. Butter schaumig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz unterrühren.
4. Eier einzeln hinzugeben und unterrühren.
5. Mehl mit Backpulver mischen und unter den Teig rühren.
6. Teig halbieren und eine Hälfte mit Kakao und Milch verrühren.
7. Heller Teig in die Springform geben, dann den dunklen darauf verteilen. Mit einer Gabel spiralförmig durch beide Teigschichten ziehen.
8. Kuchen ca. 20 Minuten backen, dann aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
9. Mit dem großen und dem kleinen Kuchenring jeweils einen Boden aus dem Teig herausstechen.
10. Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen und den unteren Boden vollständig damit bestreichen.
11. Den kleinen Boden daraufsetzen und so bestreichen, dass die Kuvertüre herabläuft. Trocken lassen.
12. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Dann in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und den Kuchen damit verzieren.

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Und ich kann es nicht oft genug sagen…WIE DIE ZEIT VERGEHT!!! Es ist gar nicht mehr lang bis zur Hochzeit. Vor genau einem Jahr haben wir uns verlobt. Das ist der Wahnsinn…ich kann mich noch genau an letzten Sommer erinnern, als ich mit den Vorbereitungen anfing. Und jetzt? Man hat das Gefühl, dass man immer noch nichts vorbereitet hat, obwohl man echt mittendrin steckt. Nächste Woche geht’s an die Getränkeauswahl. Und dann heißt es bald auch Maß nehmen am Hochzeitskleid :D das ist nämlich endlich da! Ich bin so aufgeregt!
Aber ich will euch nicht mit meiner Vorfreude langweilen, daher wünsche ich euch nun noch ein schönes Wochenende!

Eure Brezel

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Etwas, dass den Sommer in die Wohnung lockt, an einem verregneten Novembersonntag

Es ist Sonntag, es wird allmählich immer kälter, es regnet durch und durch und du hast absolut keine Lust aus dem Haus zu gehen. Was machst du??

Du holst den Sommer wieder für eine kurze Zeit herein, damit du Energie tanken und den Montag besser ertragen kannst ;)

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Einmal B(ä)eerensonntag, bitte

Zutaten für eine 18 cm Springform

25 g Butter
100 g Chocolate-Cookies
3 Blatt Gelatine
175 g Doppelrahmfrischkäse
100 g Magerquark, 75 g Zucker
1 EL Zitronensaft
abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
200 g Schlagsahne
frische Beeren nach eigenem ermessen
25 g Mandelblättchen
Öl für die Springform
1 Gefrierbeutel

So geht’s

1. Butter schmelzen. Cookies im Gefrierbeutel fein zerbröseln. Mit Butter vermengen.
2. Springform mit Öl bestreichen. Brösel darauf andrücken. Ca. 30 Minuten kalt stellen.
3. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Frischkäse cremig rühren. Quark, Zucker, Zitronensaft und -schale unterrühren. Gelatine ausdrücken, auflösen, 2-3 El Frischkäse-Creme unterrühren, unter die restliche Creme rühren. Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.
4. Frischkäse-Creme in die Springform füllen, Beeren darauf verteilen. Ca. 2 Stunden kalt stellen.
5. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett 2-3 Minuten rösten. Mandelblättchen leicht an den Tortenrand drücken.

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So ein Keksboden hat manchmal schon seine Vorteile, besonders im Sommer :D

Ich wünsche einen schönen und verregneten Restsonntagabend.
Eure Brezel

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